Zürich
Kunst und Architektur

Kunst und Architektur in Zürich
Als eine der führenden Kunsthandelsstädte der Welt finden sich in Zürich über 50 Museen und mehr als 100 Galerien. So überrascht es kaum, dass Zürich eine Bandbreite an kunstvollen Höhepunkten bietet: Vom Geburtsort der Kunstrichtung Dada über die grösste Sammlung Schweizer Kulturgeschichte bis zum letzten Werk von Le Corbusier.

Tipp für Touristen:
Freier und kostenloser Eintritt zu Sehenswürdigkeiten und Museen in Zürich


Dadaismus - Kunstbewegung aus Zürich
Seit Jahrhunderten ist Zürich immer wieder Ausgangspunkt, Zentrum und Durchgangsstation von avantgardistischen Schriftstellern und Künstlern. 1916 entstand im Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse die Kunstrichtung Dada aus «Protest gegen den Wahnsinn der Zeit». Be-gründet wurde diese revolutionäre Bewegung von Emigranten, die als politische Flüchtlinge vor den unheimlichen Vorboten des heraufziehenden ersten Weltkriegs nach Zürich geflohen waren und hier ihre Ideen von einer innovativ aufgemischten Welt mit gewaltlosen künstlerischen Mitteln umzusetzen versuchten. Im Cabaret Voltaire trafen sich Maler, Musiker, Tänzer, Literaten und stellten die gesamte bestehende Kunst in Frage. Im Oktober 2004 hat mit der Wiedereröffnung des Cabarets Voltaire in der Zürcher Altstadt eine neue Dada-Ära begonnen. Das Dadahaus mit Ausstellungen, Veranstaltungen, Barbetrieb sowie einer kleinen Fach-Leihbibliothek ist heute öffentlich zugänglich; an diesem lebendigen Kulturort werden Brücken von Dada zu zeitgenössischen gesellschaftlichen und kulturellen Strömungen geschlagen. Für Dada-Begeisterte empfiehlt sich ein Aufenthalt im Hotel Limmatblick: hier sind alle Zimmer individuell im Dada-Stil eingerichtet.

Einzigartige Galeriendichte
Zürich gehört in die Liga der führenden Kunsthandelsstädte der Welt - Fachleute zählen Zürich zu den zehn Top-Galerienstädten. Typisch für Zürich ist die Galeriendichte: um die Rämistrasse befinden sich Galerien wenige Gehminuten voneinander entfernt - im ehemaligen Löwenbräu-Areal sogar Tür an Tür. Im Quartier Aussersihl erlebt die Galerienszene ei-nen Boom und auch die Zürcher Bahnhofstrasse wird immer kunstvoller. Dies auch dank den Ausstellungen der Galerien Pels-Leusden oder Gmurzynska, letztere mit Fokus auf russische Avantgarde, am Paradeplatz.

Die Galerie Mai 36 widmet sich Künstlern, die ihre Ursprünge in der Pop-, Minimal- und Kon`zeptkunst haben, darunter Franz Ackermann, John Baldessari oder Rita McBride. In der Ga-lerie des Pioniers Bruno Bischofberger findet man Pop Art Werke, unter anderem von Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat. Als Star unter den jungen Galeristen auf dem Platz Zürich gilt Peter Kilchmann, der spannende avantgardistische Kunst bietet. Während Bob Van Orsouw aufstrebende Künstler berücksichtigt zeigen Hauser & Wirth Künstler der Spitzenklasse wie Pipilotti Rist und Paul McCarthy. Eva Presenhuber vertritt Namen wie Ugo Rondinone und Urs Fischer - internationale Shootingsstars und junge Schweizer Talente.

Mehr als 100 Galerien und die Niederlassungen der Auktionshäuser Christie` s und Sotheby s gehören zum Gesamtangebot Zürichs. Weil die Galerien so günstig auf die Stadt verteilt liegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Nu erreichbar sind, kann der Kunstliebhabende bei einer Galerientour gleich mehrere Besuche einplanen.

Mehr Infos:
www.dzg.ch, Verein Züricher Galerien
www.artinzurich.ch

Über 50 Zürcher Museen
Zürich beherbergt über 50 Museen, davon widmen sich rund 14 der Kunst. Zu den Top-Tipps gehören das Kunsthaus Zürich, das Schweizerische Landesmuseum sowie das Museum Rietberg.

Kunsthaus Zürich
Das Kunsthaus Zürich beherbergt die bedeutendste Modernesammlung Zürichs und ist sowohl für seine permanente Kunstsammlung als auch für die temporären Ausstellungen be-kannt. Neben bedeutenden Exponaten schweizerischer und internationaler Kunst beherbergt das Kunsthaus Zürich eine grosse Sammlung der Werke von Alberto Giacometti. Die perma-nente Kunstsammlung des Kunsthauses zeigt neben Malerei auch Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Schweizerisches Landesmuseum
Wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt beherbergt das Schweizerische Landesmuseum die umfangreichste Sammlung des Landes zur schweizerischen Kulturgeschichte. Das Ge-bäude aus dem 19. Jahrhundert erinnert an ein Schloss und repräsentiert eine Epoche, wel-che die verschiedensten Stilelemente in sich vereinigt. Während im märchenhaften Innenhof laufend Open-Air-Veranstaltungen verschiedenster Art stattfinden, wird hinter den über 100-jährigen Mauern die Vergangenheit lebendig. Denn im Innern kann man mehr als ein Jahr-hundert Schweizer Geschichte erleben. Die Fayence- und Porzellanausstellung des Schwei-zerischen Landesmuseums ist im Zunfthaus zur Meisen, Zürichs Rokokopalast, zu bewundern. Und mit der Dauerausstellung «Vernunft und Leidenschaft  Zürich 1750 bis1800» stellt das Landesmuseum im Museum Bärengasse den Menschen in den Mittelpunkt.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten im bahnhofseitigen Museumsflügel des Schweizer Nationalmuseum, welches ursprünglich von Gustav Gull 1898 errichtet wurde, wurde im Sommer 2009 auf zwei Stockwerken die neue Dauerausstellung eröffnet. Das Obergeschoss ist einer umfassenden Ausstellung zur Geschichte der Schweiz gewidmet, im Erdgeschoss sind Schausammlungen zu sehen.
Internationales Medienteam, Tel. +41 44 215 40 96,
media@zuerich.com, www.zuerich.com/medien
Zürich Tourismus, Stampfenbachstr. 52, Postfach, CH-8021 Zürich

Museum Rietberg
Eine der bedeutendsten Sammlungen aussereuropäischer Kunst in Europa ist im Museum Rietberg zu bewundern: Otto Wesendonck, Industrieller, Mäzen und Förderer Richard Wagners, hatte den Bau der Villa auf dem grünen Hügel einst in Auftrag gegeben. Nach drei-jähriger Bauphase hat das Museum Rietberg 2007 seine Tore wieder geöffnet: Der architek-tonisch spektakuläre «Smaragd», wie der neue Museumsbau genannt wird, besteht aus einem Glaspavillon. Dieser fügt sich perfekt in das bestehende Villen-Ensemble ein.

Weitere Kunstmuseen
Das Löwenbräu-Areal mit Migros Museum und Kunsthalle Zürich ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt als ein Zentrum für zeitgenössisches Kunstgeschehen und lockt ein interna-tionales Publikum nach Zürich-West. Ebenso wird im Helmhaus Zürich zeitgenössische Kunst gezeigt.

Design und Architektur sind Schwerpunkte des Museums für Gestaltung Zürich mit seinen Wechselausstellungen in einem der wenigen Bauhaus-Bauten Zürichs. Seine Kunstgewer-besammlungen sind im Museum Bellerive untergebracht.

Die Graphische Sammlung der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich stellt alte und moderne Grafik aus, während das Haus Konstruktiv konstruktive und konkrete Kunst, Konzeptkunst und Design zeigt. Hier kann man den original Rockefeller Dining Room des Schweizer Künstlers Fritz Glarner bewundern. Es ist eines der raren im Original erhalte-nen Beispiele konkreter Innengestaltung. Den Auftrag für die Gestaltung des Dining Rooms im New Yorker Stadtappartement erhielt Glarner von Nelson A. Rockefeller persönlich.

Das Architektur Forum ist eine Kunsthalle, welche die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit Architektur und Städtebau bietet. Schwerpunkt ist dabei nicht nur die Architekturge-schichte, sondern auch die Aktualität. Das Architektur Forum versucht, auf die aktuelle Pla-nungs- und Baupolitik einzuwirken  als Bühne, Kanzel, Hörsaal und Ausstellungsraum zugleich.

Das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich beherbergt im We-sentlichen Bestände aus Nachlässen und verschiedenen Sammlungen. Unter vielen namhaf-ten und bedeutenden Architekten sind als wichtigste Komponenten folgende vertreten: das 19. Jahrhundert mit dem Semper-Archiv und dessen Umkreis, die Jahrhundertwende unter anderem mit Karl Moser und Gustav Gull und die Schweizer «Pioniere» der Modernen Archi-tektur wie Hans Hofmann, Alfred Roth oder Hans Schmidt.

Themenorientierte Kunstprojekte sind in der Shedhalle zu bewundern.
Eine einzigartige Sammlung von Schweizer Eisenplastik stellt die Stiftung für Eisenplastik in Zollikon aus während die Kunstsammlung E.G. Bührle als klassisches Privatmuseum Werke alter Meister und eine bedeutende Sammlung französischer Impressionisten, ihrer Vorläufer und Nachfolger zeigt. Und die Chronometrie Beyer lädt im Museum an der Bahnhofstrasse ein, alte und neue Uhrmacherkunst zu bewundern.

Daros Exhibitions gilt als bedeutende öffentlich zugängliche Privatsammlung der zeitgenössischen lateinamerikanischen Kunst und fernöstliche sowie afrikanische Kunst sind im Coninx Museum zu sehen.


Preiswert Kunst erleben: Vom Hauptbahnhof bis zum Zürichhorn
Wer in der Region Zürich mit offenen Augen unterwegs ist, kann auf den Spuren der Ver-gangenheit die lebendige Gegenwart erfahren. Bereits beim Ankommen in der monumenta-len Halle des Zürcher Hauptbahnhofs werden die Gäste von zwei Kunstwerken begrüsst: Einerseits vom Schutzengel von Niki de Saint Phalle, andererseits von der Nova, dem ersten dreidimensionalen, bivalenten Farbdisplay der Welt. Letzteres ist ein Geschenk von den Stu-dierenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich an die Reisenden.

Ein Museum der besonderen Art ist die sogenannte Giacometti- oder «Blüemli»-Halle im ehemaligen Waisenhaus am Fluss Limmat, wo sich heute das Hauptquartier der Stadtpolizei Zürich befindet. Das ehemalige Kellergewölbe wurde dank eines von der Stadt unter Künstlern ausgeschriebenen Wettbewerbs anno 1923/24 von Augusto Giacometti und drei Kolle-gen ausgemalt. Heute dient die Giacometti-Halle als Eingangshalle des Palazzo, den der grosse Tessiner Baumeister Gaetano Pisoni im 18. Jahrhundert erbaut hat. Seit einigen Jah-ren ist sie dem Publikum zugänglich und verzaubert durch die Wärme ihrer Farben. Sie mar-kiert einen Wendepunkt in der Entwicklung der Malerei im öffentlichen Raum und dokumen-tiert das damalige Bedürfnis nach Farbe als Aufbruch nach einer Epoche grauer Fassaden und Zerstörung durch Krieg.

Am Zürichhorn, der multikulturellen Spiel- und Badewiese, kann man die Heureka von Jean Tinguely bewundern: seine Leerlaufmaschinen werden auf der ganzen Welt als Sinnbild für die Konsum- und Industriegesellschaft verstanden, die sich in hektischer Betriebsamkeit er-schöpft und letztlich im Absurden endet. Nicht weit davon entfernt steht die Sheep Piece Skulptur von Henry Moore  von Kindern, die auf ihr herumklettern, heiss geliebt. Und ebenfalls am Zürichhorn bietet der Chinagarten einen Ort der Ruhe: ein Geschenk von Zürichs chinesischer Schwesternstadt Kunming, als Dank für eine von Zürich gelieferte Wasseranlage.

1983 schuf Max Bill die Pavillon-Skulptur - ein Beispiel für klare Linien - die heute an erst-klassiger Lage vor dem Zürcher Hauptsitz der Grossbank UBS an der Bahnhofstrasse steht. Max Bill war der prominente Zürcher Vertreter des Bauhaus-Stils: Architektur-Studium am Bauhaus in Dessau, Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung in Ulm, Mitglied der Zürcher Konkreten waren einige Stationen seiner Künstlerkarriere.

Der Spanier Santiago Calatrava hat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich beim Brückenbauer Menn studiert und ist bekannt für den Umbau des Bahnhofs Sta-delhofen.
Le Corbusier, der Erneuerer der Architektur, hat mit dem Heidi-Weber-Haus am Zürichhorn ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das in harmonischer Einheit Architektur, Skulptur, Bild, Möbel und Design miteinander verbindet.
Er ist Zürcher und prägt das moderne Stadtbild Zürichs wesentlich mit: Theo Hotz. Ihm ver-dankt Zürich unter anderem das Geschäftshaus Apollo am Stauffacher, das Konferenzzent-rum Grünenhof und das Feldpausch-Haus an der Bahnhofstrasse.

Nicht zu vergessen ist der Lichthof der Credit Suisse als Beispiel für den gelungenen Rück-bau am Paradeplatz. Gegenüber an der Bahnhofstrasse bietet der Innenhof, der die Bank Leu mit dem Kaufhaus Grieder verbindet, ein sehenswertes Jugendstiljuwel, das nur wenige kennen.

Trendquartiere Zürich-West & Aussersihl
Eine Fülle an Kunst, Kultur und Architektur bietet das Quartier Zürich-West: Wo einst die Turbinenfabrik Escher Wyss gestanden hat und Schiffe gebaut wurden, haben sich Künstler den Raum zunutze gemacht. In der alten Schiffbauhalle hat das Schiffbautheater Gastrecht. Neben dem Theater befinden sich hier der Jazz-Club Moods, die Nietturm Bar und das Restaurant LaSalle.

Neue Markthalle, Shops und Restaurants in Viaduktbögen
Hinter den Gleisen des Hauptbahnhofs Zürich stehen das Wipkinger- und das Lettenviadukt. Erschaffen 1894 von mehr als 6'000 Menschenhänden, dienten sie einst der Beschaffung von Kohle für die Industrie. Damals, als ein Gemisch aus Seife, Kehrichtverbrennung und Bierbrauen in der Luft lag. Seit September 2010 bieten Händler im einstigen Bahnviadukt lokale Spezialitäten wie frisches Gemüse, Fleisch und Fisch in Zürichs erster Markthalle an. In 36 Viaduktbögen ist ein neues Shopping-Paradies entstanden: Läden, Restaurants und Ateliers laden zum Verweilen ein. Das Viadukt-Shopping verbindet das Trendquartier Zürich-West mit dem Stadtzentrum und dem Bahnhofquartier.
Mehr Infos:
www.im-viadukt.ch

Stadtteil Sihlcity
Auf dem Gelände einer ehemaligen Papierfabrik ist 2007 mit Sihlcity ein neuer Stadtteil im Süden Zürichs entstanden: 13 Gastro-Betriebe, 80 Shops, 9 Kinosäle, ein Hotel sowie ein Wellness- und Fitnesszentrum erwarten die Gäste. Sihlcity verbindet Alt mit Neu. Herzstück ist das Ausrüstungsgebäude von 1911 umrahmt von zeitgenössischer Architektur.
Mehr Infos:
www.sihlcity.ch

Kirchen: Grossmünster, Fraumünster, St. Peter
Die Blickfänger der Zürcher Silhouette sind die Kirchen Grossmünster und Fraumünster an den Ufern des Flusses Limmat. Sie sind Hauptanziehungspunkte für geschichts- und kunst-interessierte Besucher Zürichs, die sich zwei Höhepunkte nicht entgehen lassen sollten: Das Weihnachtsfenster von Augusto Giacometti im Chor des Grossmünsters und die frühromani-sche Krypta sowie die fünf Chagall-Fenster im Chor des Fraumünsters. Beide Kirchen  das Grossmünster als Keimzelle der späteren Universität Zürichs und das Fraumünster als be-deutendes Bildungszentrum für aristokratische Damen bis 1524  spielten in der Reformation ab 1519 eine Schlüsselrolle. Die älteste Pfarreikirche der Stadt ist das St. Peter, dessen Ge-schichte ins 9. Jahrhundert zurückgeht. Insbesondere das Zifferblatt dieser Kirche zieht die Blicke auf sich, denn es ist mit 8,7 Metern Durchmesser das grösste von Europa.

Plan Lumière - städtisches Beleuchtungskonzept
In der Dämmerung verwandelt sich die Stadt in eine Kulisse aus Glanz und Glamour. Projek-te des städtischen Beleuchtungskonzepts Plan Lumière zeigen Zürich in aufregenden Licht-kleidern unter freiem Himmel. Gäste aus der ganzen Welt, aber auch Einheimische können dadurch Zürich nachts mit anderen Augen sehen: Die Beleuchtung der Rudolf Brun-Brücke und der Münster-Brücke stärken den glanzvollen Auftritt des Limmatraums der Kernstadt. Weich und dezent ausgeleuchtete Parklandschaften verleihen dem Seeufer beim Lake Side Casino einen Hauch von Poesie. Und im Entwicklungsgebiet Zürich-West setzen die Beleuchtung des Hardturmviadukts und die Lichtinszenierung des Turbinenplatzes neue Akzen-te. Weitere Lichtgestaltungen werden in den nächsten Jahren schrittweise umgesetzt.
Unter Kunst speisen

Das Restaurant Kronenhalle war einst Treffpunkt von Musikern, Schauspielern, Literaten und Künstlern. Einige von ihnen haben damals mit Kunstwerken bezahlt  nicht zuletzt deshalb speist man heute in der Kronenhalle unter echten Chagalls, Picassos und Mirós: Ein Ort, den sich kaum ein Star entgehen lässt.

Modernere Kunst bietet der kleine Spiegelsaal des Restaurants Segantini. Hier scheint die Sonne bei jedem Wetter. Die Installationen des Multimediakünstlers Ugo Rondinone aus tausenden von Spiegelteilen und die gespiegelten Orchideen verbreiten exotischen Glamour.
Sucht man eher das Ambiente historisch gediegener Räume, dann bieten sich die Zunfthäu-ser an  zum Beispiel das Zunfthaus zur Waag.

Mehr Infos:
www.zuerich.com/gastro

Kunstvoll übernachten
Hinter den Mauern von acht historischen Altstadtgebäuden hat die Architektin Tilla Theus das Hotel Widder in 10-jähriger Arbeit total renoviert und die Gebäude zu einem Ganzen zusammengefasst. Von Aussen sind dem Hotel weder seine innere Ausdehnung noch die verschachtelte Infrastruktur und die unterschiedlichen Etagenebenen anzusehen. Das Hotel gilt als herausragendes Beispiel für die Gesamtrenovation eines alten Häuserensembles: Modernsten technischen Ansprüchen musste unter Beibehaltung eines grösstmöglichen An-teils der originalen Bausubstanz genügt werden. Der Architektin zum Dank wurde eine Katze auf die Hausfassade gemalt. Als Symbol für den Einsatz, den Tilla Theus für das Projekt ge-leistet hat  vergleichbar mit den Anstrengungen einer Katzenmutter, die sich für ihre Jungen zur Wehr setzt. Für Neugierige empfiehlt sich ein Blick durch das Fernglas: Die Katze trägt auf ihrer Nase dieselbe Designerbrille, wie die Architektin während der Renovation.
Am Zürichberg hat der Architekt Norman Foster dem Dolder Grand Flügel verliehen. Das luxuriöse City Resort ist eine Adresse der Extraklasse, in jeder Hinsicht.
Das Romantik Seehotel Sonne verwöhnt mit Bildern und Skulpturen von Alois Carigiet, Augusto Giacometti, Bernhard Luginbühl, Albert Manser, Jean Tinguely und auch internatio-nalen Künstlern wie Julian Schnabel und Andy Warhol.
Ein wichtiger Zürcher Zeuge des Bauhaus-Stils ist das Hotel Rigihof, das 1931 erbaut wurde.
Weitere kunstvolle Höhepunkte sind das Hotel Greulich mit seinem Innengarten, das Park Hyatt mit der faszinierenden Onyx-Bar aus gleichnamigem Stein oder das hoch über den Dächern Zürichs gelegene Hotel Uto Kulm auf dem Uetliberg mit edlen Materialien, harmonischen Farben und eigens entwickelten Möbeln.

Museen in der Region Zürich
Winterthur: Museum Oskar Reinhart, Villa Flora, Fotomuseum Winterthur
Das Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten zeigt rund 600 Gemälde deutscher, schweize-rischer und österreichischer Künstler vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Zu sehen sind be-deutende Werkgruppen unter anderem von Liotard, Füssli, Böcklin, Anker, Hodler, Friedrich, Spitzweg, Waldmüller, Menzel, Leibl und Liebermann.
Im privaten Ambiente seines einstigen Wohnhauses «Am Römerholz» offenbart sich Oskar Reinharts Höhenweg durch die Malerei von der Spätgotik bis zur Schwelle der klassischen Moderne. In dichter Folge reihen sich in der Sammlung Oskar Reinhart Meisterwerke von Cranach, Holbein, Grünewald, Bruegel, Rubens, Poussin, Chardin, Ingres, Delacroix, Corot, Daumier, Courbet, Manet, Renoir, Degas, Cézanne, van Gogh, Picasso und weiteren aneinander.

Die Ambiance eines privaten Wohnhauses strahlt die Villa Flora aus, in der das Ehepaar Hedy und Arthur Hahnloser-Bühler zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der modernen fran-zösischen Malerei verpflichtete Sammlung aufbaute. Schwerpunkte bilden die Künstlergrup-pen der «Nabis» und «Fauves» mit Bonnard, Vallotton, Vuillard, Matisse und Rouault sowie ihre Vorläufer Cézanne, van Gogh und Redon, die in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden.

Das Fotomuseum Winterthur, einziges Museum für Fotografie in der Deutschschweiz, befin-det sich in einer umgebauten Fabrik. In Wechselausstellungen, Vorträgen und Publikationen wird die Fotografie in ihrer medialen Vielfalt vorgestellt. Es ist ein Ort für die Fotografie als Kunst und als visuelles Dokument der Wirklichkeit. Dasselbe Gebäude beherbergt seit 2003 auch die Schweizerische Stiftung für Fotografie. Damit steht in Winterthur Besuchern das wohl grösste Kompetenzzentrum für Fotografie in Europa offen.
Baden: Museum Langmatt, Schweizer Kindermuseum

Dank dem Vermächtnis des 1987 verstorbenen John A. Brown, letzter Nachkomme von Sid-ney und Jenny Brown-Sulzer, konnte 1990 die Villa Langmatt an der Römerstrasse in Baden als Impressionisten- und Wohnmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die 1900/01 erbaute Villa beherbergt eine Bildergalerie mit Gemälden bedeutender französischer Impressionisten und ihrer Vorläufer.

Im Kindermuseum wird Kindheitsgeschichte aus 300 Jahren Kinderkultur für Klein und Gross erlebbar gemacht: Objekte aus dem Kinderalltag, Spiele und Spielzeug, Kinderbücher, Lehrmittel aus Kindergarten und Schule verschaffen dem Besucher einen Überblick über die Welt des Kindes. Das Museum als Wunderkammer bietet den Rahmen für Erlebnisse im Kreise von Familien, Schulklassen und Erwachsenengruppen.

Region Zürichsee: Sauriermuseum Aathal
Im Sauriermuseum Aathal gibt es die grössten und kleinsten Dinosaurier auf 2'000 Quadrat-metern zu entdecken. Das Schaupräparatorium lässt Saurier zu neuem Leben erwachen, die Gartenanlage Dino Giardino und Dino-Kinos bieten Unterhaltung und Saurier-Vergnügen.

Zug: Kunsthaus Zug
Das Kunsthaus Zug verfügt über mehrere thematische Sammlungsgebiete, die von der klas-sischen Moderne bis zur Gegenwartskunst reichen und die Kunst der Region einbeziehen. Und der Bahnhof Zug begrüsst dank den Lichtkunstinstallationen von James Turrell kunst-voll.

Veranstaltungen
Lange Nacht der Zürcher Museen, Datum noch offen, www.langenacht.ch
Kunstmesse Art International Zürich , www.art-zurich.com


| zurück |






city-tourist.de ist das Portal mit Servicebeiträgen und Informationen rund um das Thema Städteurlaub und Städtereisen wie z.B. nach Zürich mit der Möglichkeit zur Online und Internet Buchung von Low-Cost Flügen nach Zürich, Flugtickets nach Zürich, Hotels in Zürich, Sightseeing Touren in Zürich, Stadtrundfahrten in Zürich sowie von Lastminute, Pauschal- und Individualreisen nach Zürich. Die Touristeninformation wird durch Online Reiseführer ergänzt. Weitere Touristeninformation für LowBudget Urlaub und Familien Urlaub.